Nationale Koordination Seltene Krankheiten
Coordination nationale des maladies rares
Coordinamento nazionale malattie rare
Coordination Rare Diseases Switzerland

Anerkennung

Um eine qualitativ hochwertige Versorgung in der ganzen Schweiz zu gewährleisten, werden spezialisierte Versorgungsstrukturen aufgebaut und anerkannt. Die kosek ist für die Anerkennung von Zentren für seltene Krankheiten und Referenzzentren zuständig, Sie legt die Anerkennungskriterien fest und koordiniert die verschiedenen Phasen des Verfahrens.

Die Anerkennung von Zentren für seltene Krankheiten und Referenzzentren in der Schweiz soll in Zukunft die Teilnahme von Schweizer ExpertInnen an den europäischen Referenznetzwerken (European Reference Networks – ERN) ermöglichen.

Die Anerkennung wird für eine Zeitspanne von 6 Jahren ausgesprochen. Anerkannte Zentren für seltene Krankheiten und Referenzzentren müssen der kosek jährlich Bericht erstatten.

Geschichte des Anerkennungsverfahrens der kosek

2017: Gründung der kosek als Verein
2018: Arbeit an den Kriterien und dem Anerkennungsverfahren. Dabei werden die von der Schweizerischen Akademie der Medizinischen Wissenschaften (SAMW) festgelegten Kriterien sowie bestehende internationale Kriterien berücksichtigt.
2019: Die kosek führt erstmals das Anerkennungsverfahren für Zentren für seltene Krankheiten durch. Dies führt zur Anerkennung von neun Zentren für seltene Krankheiten in der ganzen Schweiz (Übersicht).
2020: Die kosek startet zwei Pilotprojekte zur Anerkennung von Referenzzentren in zwei Krankheitsgruppen, nämlich mit dem Netzwerk für seltene Stoffwechselkrankheiten und dem Netzwerk für seltene neuromuskuläre Krankheiten.
2022: Die kosek eröffnet das ordentliche Anerkennungsverfahren für Referenzzentren. Alle bestehenden Netzwerke können sich innerhalb der auf der Website der kosek angegebenen Fristen bewerben. 

Übersicht der Netzwerke, die sich bereits beworben haben oder eine Bewerbung vorbereiten.

Videos: Die Anerkennung von Referenzzentren kurz erklärt

Anmelden